Rückblick auf die Skifreizeit im Stubaital


Obwohl nun schon wieder einige Wochen vergangen sind, seit wir von unserer wunderschönen Skifreizeit im Stubaital zurückgekommen sind, möchte ich es nicht versäumen, hier nochmals einen kurzen Rückblick zu geben.


Zunächst ein riesiges Lob an alle Teilnehmer. Obwohl wir auch dieses Jahr wieder eine ganz bunte Truppe aus schon immer dabei gewesenen und vielen neuen Skifreizeitlern waren, hat sich die Truppe sehr schnell gefunden und es scheint jedem außerordentlich gut gefallen zu haben. Dies schließe ich aus den Reaktionen, die mir bereits während der Skifreizeit zu Ohren gekommen sind, bzw. die mich in den Wochen danach erreicht haben.


Insgesamt waren wir dieses Jahr mit 37 Teilnehmern wieder sehr gut besetzt. Als wir am Donnerstag morgen die Talstation der Gletscherbahn erreichten, wurden wir bereits um 08.00 Uhr von strahlendem Sonnenschein, einem halben Meter Neuschnee und einem tollen Frühstücksbüfett im Hotel Mutterbergalm empfangen. So gestärkt konnten wir die Auffahrt zur Dresdner Hütte und den Transport unseres Gepäcks getrost beginnen. Glücklicherweise hatten wir daran gedacht unser Gepäck an der Mittelstation der Gletscherbahn vom Servicepersonal der Dresdner Hütte per Schlitten abholen zu lassen. Somit waren die letzten 200 Meter zur Hütte leicht zu bewältigen.


Nach der Zimmerverteilung, die gewohnt professionell chaotisch vor sich ging, stand den ganzen Tag Skifahren bis zum Umfallen bei einem absoluten Superwetter auf der Agenda. Es gab am Abend niemand, der nicht total euphorisch von diesem wunderschönen Tag zu erzählen hatte. Nachdem wir die Nacht zuvor im Bus zubrachten, gingen die meisten an diesem Abend erfüllt von den tollen Erlebnissen des Tages zeitig ins Bett.


Der Freitag brachte uns erneut ein wunderschönes Wetter und tolle Skierlebnisse auf sämtlichen Pisten des Stubaier Gletscherskigebietes, dem größten zusammenhängenden Gletscherskigebiet in Österreich. Die uns zur Verfügung stehenden 110 Pistenkilometer haben alle Teilnehmer auch an diesem Tag voll ausgekostet. In unterschiedlich großen Gruppen, die sich je nach Lust und Laune zusammenfanden, konnten wir uns alle richtig toll verausgaben. Der zweite Abend ist traditionell für den verlängerten Hüttenabend reserviert. Dieses Jahr gestalteten wir ihn wieder im Rahmen eines Caipirinha-Abends im Flur der Hütte. Wir hatten sämtliche notwendigen Utensilien und Inhalte für die Caipis mitgebracht. Nur das Eis für den Caipi wollten wir erst vor Ort ordern, haben es allerdings vergessen. Auf einer Höhe von 2300 Metern sollte das im Winter jedoch kein Problem sein. Hingen doch vom Dach der Hütte die tollsten Eiszapfen, die wir nur zu ernten brauchten. Gesagt, getan. Jetzt mussten die zum Teil mehr als einen Meter langen Zapfen nur noch gecrasht werden. Aber dafür haben wir seit dem letzten Jahr ja unsere Freunde aus der Skifahrertruppe der Firma von „Boss“. Dieser Abend war verbunden mit viel, viel Spaß und Lachen, sowie einem super guten Caipirinha und einem schönen Vesper. Sicher bleibt er allen Teilnehmern in bester Erinnerung.

Das Aufstehen fiel am Samstag morgen dann schon etwas schwerer, noch dazu weil uns das Wetter an diesem Tag nicht ganz so gewogen war. Der Tag war geprägt von viel Nebel und Wolken und nur ab und an konnte sich die Sonne mal durch den dichten Schleier bemerkbar machen. Aber richtige Skifahrer lassen sich davon natürlich nicht abhalten. So ging es auch uns.

Am Samstag abend sind alle Bewohner der Dresdner Hütte im Fernauer-Stadl-Fieber. Der Fernauer-Stadl ist das Nebengebäude der Dresdner Hütte, in dem Samstags regelmäßig Apres-Ski bis in die frühen Morgenstunden angesagt ist. So auch an diesem Abend. Unsere Teilnehmer hatten unterschiedlich lang Kondition und Durchhaltevermögen. Die letzten kamen erst gegen 03.00 Uhr zum Schlafen.


Am Sonntag morgen hieß es dann direkt nach dem Frühstück die Koffer und Taschen zu packen und mit dem Motorschlitten zur Mittelstation zu befördern. Danach hatten wir dann bei wieder wunderschönem Wetter und beginnendem Föhn nochmals bis ca. 14.00 Uhr Zeit zum Skifahren. Wir nutzen diese Stunden ganz intensiv und konnten dabei die sich immer wieder auftürmenden Föhnwolken beobachten. Ein äußerst interessantes Schauspiel. Nachdem wir bisher ohne Verletzungen ausgekommen waren, war ich es leider auch in diesem Jahr wieder, der die Verletzungsstatistik füllte. Bei einem Sturz auf der letzten Abfahrt, zog ich mir eine Schienbeinkopffraktur zu und musste mit dem Pistenbully abtransportiert werden. Nach der Operation im Bezirkskrankenhaus in Hall geht es allerdings nun in gemächlichen Schritten wieder aufwärts.

Der Rest der Truppe fuhr nach dieser Verzögerung über München und einem Zwischenstopp im „Weißen Brauhaus“ (Schneider Weiße) wieder nach Kleinwallstadt.


Auf der Homepage der DJK (www.djk-kleinwallstadt.de) findet ihr eine kleine Auswahl von Bildern von der Skifreizeit 2008. Daneben hat Thorsten Nottebaum dankenswerterweise die Bilder gesammelt, die während der Skifreizeit von den einzelnen Fotographen geschossen wurden. Diese Bildersammlung liegt nun auf CD vor. Wer Interesse an einer solchen Bilder-CD hat, kann diese bei Klaus-Dieter Bachmann im Ostring 96, Tel. 22441 abholen.


Auch die Skifreizeit 2009 ist bereits wieder fest gebucht. Sie findet von Donnerstag, den 05.03. bis Sonntag, den 08.03.2009 wieder auf der Dresdner Hütte im Stubaital statt. Merkt Euch den Termin bitte vor.